11. Juni 2020

Brauchen junge Unternehmen ein Corporate Design?

Du fragst dich, wie du deine Zeit im Homeoffice sinnvoll nutzt? Wie wäre es mit ein wenig Marketing? Wir erklären dir, weshalb ein Corporate Design dabei helfen kann, deine gesamte Kommunikation zu vereinheitlichen und eine Wiedererkennbarkeit zu schaffen.

Die Flyer zu deinen Produkten und zu deinem Unternehmen sehen sich irgendwie nicht ähnlich. Deine Webseite könnte auch aus 1997 stammen und eine einheitliche Bildsprache sucht man händeringend? Wie du das vermeidest? Mit deinem eigenem Corporate Design!

Was ist das Corporate Design?
Das Corporate Design ist ein Bestandteil der Corporate Identity, also der Unternehmensidentität. Ziel der Corporate Identity ist, gegenüber Kunden, Investoren, Partnern, aber auch eigenen Angestellten ein einheitliches Bild hinsichtlich der Wertevorstellungen und der Unternehmensphilosophie zu geben und so wiedererkennbar zu werden.

Das Corporate Design realisiert die Unternehmensidentität im Visuellen – das heißt im Web, auf Flyern, Messeständen, Werbematerialien, T-Shirts oder oder oder. Mit der Ausarbeitung eines Corporate Designs wird das gesamte visuelle Erscheinungsbild des Unternehmens definiert. Damit schafft ein Unternehmen ein glaubhaftes, seriöses Auftreten und baut Vertrauen in der Zielgruppe auf.

Wie ist ein Corporate Design aufgebaut?
Ein CD wird meistens in Guidelines festgehalten, die verschiedene Komponenten umfassen wie beispielsweise Logo, Schriften, Farben, Icons, Layouts für Print und Online, Weiß-Raster oder ähnliches. Diese Vereinheitlichung trägt dazu bei, dass alle Werbemittel nun einen einheitlichen Look & Feel erhalten und vor allem nach außen hin stimmig auftreten. So gelingt es, Wiedererkennbarkeit zu schaffen. Außerdem können verschiedene Unterauftragnehmende, wie zum Beispiel Werbeagenturen, schnell erfassen, wie sie eure Materialien gestalten müssen.

Wo wird das Corporate Design eingesetzt?
Grundsätzlich wird das Corporate Design, also das visuelle Erscheinungsbild, überall dort eingesetzt, wo deine Marke repräsentiert wird. Es fängt also bei der Geschäftsausstattung wie Schreibmaterialien, Visitenkarten und Namensschildern an und geht in der Außenwahrnehmung weiter. Egal ob online oder offline – ein Corporate Design findet sich in allen Elementen wieder. Das können also die Beschilderung an deinem Büro, deine Website, deine Social Media Kanäle, deine Plakate oder deine Produktverpackung sein.

Was macht ein erfolgreiches Corporate Design aus?
Wir haben die wichtigsten Kriterien für dich zusammengefasst:

  • Einheitlichkeit: Damit deine Marke oder dein Unternehmen künftig auch erkannt bzw. wiedererkannt wird, sollten die verwendeten Elemente aufeinander abgestimmt sein und insgesamt ein stimmiges Bild hergeben. So gilt dann auch: bei der Erstellung von neuen Werbemitteln sind diese Vorgaben zwingend zu beachten.
  • Skalierbarkeit: Designelemente wie auch das Logo sollten nach Möglichkeit auf die Größen verschiedener Werbemittel angepasst werden. So soll das Logo auf der Visitenkarte ebenso dieselbe Wirkung haben wie auf Briefpapier oder auf Grafiken auf der Website.
  • Einzigartigkeit: Um sich vom Wettbewerb abzuheben solltest du ein eigenes, individuelles Design auswählen. Denn nur so erzielst du eine Wiedererkennbarkeit und beugst der Verwechslungsgefahr vor. Das ist auch wichtig, um dich vor rechtlichen Streitigkeiten im Markenrecht zu schützen.
  • Passgenauigkeit: So wie die einzelnen Elemente des Corporate Designs aufeinander abgestimmt sind, so sollte auch das gesamte Corporate Design zum Unternehmen und zu den Produkten passen.
  • Zeitlosigkeit: Damit du nicht nach zwei Jahren alles wieder von vorne überdenken musst, ist es sinnvoll, ein zeitloses Design zu wählen. Daher sollten vermeintliche Trends nicht Bestandteil des Corporate Designs werden.

Einmal bitte schön machen
Nur hübsch alleine reicht nicht aus. Damit dein Corporate Design erfolgreich ist und deine Marke oder dein Unternehmen Sichtbarkeit gewinnen, solltest du dir dies bewusst machen. Nehmt euch daher Zeit, um euer Konzept zum Erscheinungsbild der Marke oder des Unternehmens niederzuschreiben. Leitfragen hierbei können sein:

  • Wer ist meine Zielgruppe?
  • Wo ist diese anzutreffen und wo finden sie mich?
  • Was ist mein USP?
  • Wie verstehe ich mich als Unternehmen?
  • Welche Themen bespiele ich in meinen Werbemitteln?

Mit dieser Überlegung wird es euch auch gleich viel leichter fallen ein Briefing zu formulieren und mit einer Agentur oder einer Designerin oder einem Designer zusammenzuarbeiten. Oder gar eurer eigenes Corporate Design zu entwickeln.

„Macht das Logo größer!“
Im Corporate Designs sollten subjektive Meinungen nicht im Vordergrund stehen. Prüft die Vorschläge mithilfe eures Briefings. Ein weiterer Test kann mit eurer Zielgruppe erfolgen. So könnt ihr beispielsweise mit einer kleinen Onlineanfrage in der definierten Zielgruppe schnell herausfinden, was ansprechend ist. Und zuletzt: Vertraut auf Profis, wenn ihr selbst keine Skills im Bereich Grafikdesign habt.

Brauche ich wirklich alles?
Es kommt drauf an! Worauf genau? Auf das was du mit deinem Unternehmen anbietest. Nicht jedes Unternehmen benötigt das Komplettpaket für alle Eventualitäten. Prüfe bereits beim Briefing, welche Marketingmaßnahmen für die nächsten ein bis zwei Jahre geplant sind. Daran kannst du dich dann orientieren.

Das Corporate Design ist eben nicht nur das Logo deines Unternehmens. Mithilfe einer einheitlichen Außendarstellung kannst du die Werte deines Unternehmens vermitteln. Zusätzlich wird die Marke als Ganzes erlebbar und wiedererkennbar. Wichtig ist dabei also auch Beständigkeit. Das heißt aber längst nicht Stillstand! Ein Corporate Design darf selbstverständlich weiterentwickelt werden, wenn sich euer Unternehmen weiterentwickelt.

 


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