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11. Februar 2019

Diese neun Startup-Bücher solltest du 2019 lesen!

Die besten Bücher für Startups 2019 – wir haben unser Team aus dem Starthaus gefragt, welche Lektüre sie in der Start- und Wachstumsphase empfehlen. Unser 9 Favoriten!


Jedes Startup ist einzigartig und jeder Weg zur erfolgreichen Gründung verläuft anders. Trotzdem gibt es viele Tipps und Tricks, die sich junge Unternehmerinnen und Unternehmer von Anderen abschauen können: Techniken und Methoden, das richtige Mindset oder Fehler, die sich einfach vermeiden lassen, hätte man sie nur vorher gekannt.

Unsere neun Empfehlungen für alle, die sich mit ihrem Business in der Start- oder Wachstumsphase befinden:

 

1. Business Model Generation: Ein Handbuch für Visionäre, Spielveränderer und Herausforderer

Das eigene Geschäftsmodell zu entwickeln ist die erste wirklich große Herausforderung im Leben einer Gründerin oder eines Gründers. Denn eine Idee macht noch lange kein Geschäftsmodell. Das Buch der beiden Innovationsexperten Dr. Alexander Osterwalder und Dr. Yves Pigneur führt in das Business Model Canvas ein, eine Methode, die ein Geschäftsmodell systematisch erarbeitet. Sie gibt Werkzeuge an die Hand, mit denen es möglich ist, selbstständig oder in kleinen Gruppen die Eckpunkte der eigenen Idee auszuarbeiten und businessfähig zu machen. Modern aufbereitete Grundlagenlektüre.

 

2. Value Proposition Design: How to Create Products and Services Customers Want

Auch dies ist ein Arbeitsbuch. Es baut auf der Idee des Business Model Canvas auf und führt sie weiter. Während es in dem vorherigen Buch von Osterwalder und Pigneur noch um die Entwicklung der eigenen Idee ging, geht es hier nur ums Eingemachte: Wie kann ich mein Produkt oder meinen Service so gestalten, dass sie auf die Zielgruppe passen? Wie kann ich effektiv Ideen am Markt testen, verwerfen und verbessern? Wie treffe ich die richtigen Entscheidungen? Das Buch ist eingebunden in ein ganzes Lernökosystem, es gibt Onlinekurse, Apps und Vorlagen, die den Einstieg enorm erleichtern und Handfestes Arbeitsmaterial an die Hand geben.

 

3. Das Richtige gründen. Werkzeugkasten für Unternehmer

Dr. Patrick Stähler hat einen Werkzeugkasten für die Gründung entworfen. Werkzeugkasten? Das klingt nach Ärmel hochkrempeln und Hands-on Mentalität – genau das liefert das Buch auch. Eine strukturierten Anleitung und gelungene Praxisbeispiele unterstützen Gründerinnen und Gründer in der Startphase. Mit Fragen und Aufgaben verstehen Leserinnen und Leser, wie ein Geschäftsmodell funktioniert und wie man sein eigenes entwickelt. Kein Buch für die Lektüre im stillen Kämmerlein. Es fordert und fördert den Kontakt mit dem möglichen Kundensegment und unterstützt bei der Generierung von Insights. Nach der Bearbeitung des Buches ist man schon mitten in der Startphase und auf dem Weg zum Erfolg.

 

4. Das Handbuch für Startups

Mit beinahe 500 Seiten ist das „Handbuch für Startups“ ganz gewiss keine schnelle Pausenlektüre. Im amerikanischen Original gilt es als ein Klassiker für junge Unternehmen und der gute Ruf ist berechtigt. Es setzt sich en detail mit allen Phasen eines Startups auseinander, mit Herausforderungen und Entscheidungen die zu treffen sind. Checklisten erleichtern es, aus jedem Kapitel die wichtigsten Informationen mitzunehmen und auf das eigene Unternehmen zu übertragen. Mit diesem Buch muss man sich beschäftigen und das ist etwas Gutes: Gründerinnen und Gründer, die tief in ihre alltäglichen Herausforderungen eingebunden sind, zwingt das Buch geradezu, einen Schritt zurück zu treten und ihre bisherigen Anstrengungen genau zu reflektieren.

 

5. Digital Business Modelling

Facebook, Google, Amazon, Microsoft – die Digitalbranche bringt die weltweit wertvollsten Firmen hervor. Und sie haben klein angefangen, vor nicht allzu langer Zeit. Die Digitalbranche hat eigene Spielregeln und wer hier Erfolg haben will, muss sie kennen. Das Buch von Christian Hoffmeister legt den Grundstein dafür. Neben den speziellen Anforderungen an Digitalunternehmen stellt es auch einen Bezug zu herkömmlichen Organisations- und Managementmethoden her und überträgt sie auf die neuen Herausforderungen. So entsteht das Digital Value Creation Framework, eine Methode, die das digitale Geschäftsmodell ausarbeitet und optimiert.

 

6. Holacracy

Die Welt ändert sich schneller als je zuvor und Unternehmen müssen darauf reagieren – sie müssen flexibel und dynamisch sein. Wer ein Unternehmen aufbaut, hat die einzigartige Chance gleich zu Beginn sein Umfeld mitzugestalten. In seinem Buch Holacracy schlägt Brian Robertson eine völlig neuartige Organisation für Unternehmen vor: Die Holokratie. Sie legt die Verantwortung für unternehmerisches Handeln in die Hand jedes Einzelnen. Statt Kontrolle geht es um Agilität, statt der Organisation von Menschen um die von Arbeit. Ein sich selbst-organisierendes System, das produktiver ist, weil es ohne Hierarchien und strenge Rahmen auskommt.

 

7. Start With Why: How Great Leaders Inspire Everyone To Take Action

Warum ist Apple so erfolgreich? Warum sind manche Unternehmen mit einer guten, innovativen Idee erfolgreich und andere nicht? Simon Sinek hat sich diese Frage gestellt und in verschiedensten historischen Figuren und Unternehmen ein Muster gefunden: Das Warum. Seine These: Menschen lieben Geschichten, sie lieben Unternehmen, die an das glauben, an das man selbst glaubt. In seinem Buch analysiert er anhand von zahlreichen Beispielen, wie Unternehmen und Personen kommunizieren und warum es so wichtig ist, das zu lieben, was man macht.

 

8. The Lean Startup: How Today’s Entrepreneurs Use Continuous Innovation to Create Radically Successful Businesses

Startups agieren in einem Umfeld konstanter Unsicherheit: Sie wissen zu wenig über den Markt, ihr Produkt ist noch nicht ausgereift, ihre Finanzierungsbasis häufig unsicher. Wie soll man da sichere Entscheidungen treffen? Der Entrepreneur Eric Ries führt dazu die Idee eines schlanken (=lean) Startups ein. In seinem Buch spricht er über Innovationszyklen, führt Methoden ein, schnell neue Ideen zu testen, an den Markt zu bringen und aus den Resultaten zu lernen. Dabei überträgt er Prinzipien aus dem Lean-Management-Ansatz, etwa das MVP – das minimum viable product – das Produkt, das die eigene Idee mit dem geringstmöglichen Einsatz an Ressourcen verkörpert und so schnell durch praktische Tests am Markt verbessert werden kann.

 

9. Kopf schlägt Kapital – von der Lust, ein Entrepreneur zu sein

Günter Faltin ist Chef der Teekampagne, mit mehr als 180.000 Kunden das größte Teeversandhaus Deutschlands und der größte Importeur von Darjeeling-Tee weltweit. Seinen Erfolg macht der Hochschulprofessor an einfachen Prinzipien fest, auf denen er sein Business fußt. Mit seinem Buch geht er näher auf die Methode ein und zeigt, wie auch andere sie übernehmen können. Und geht damit einen Weg abseits üblicher Gründerpfade, großer Finanzierungsrunden oder langatmiger Businesspläne.

 


An einer Gründung oder an Wachstum des Startups interessiert? Schreib uns gern eine Mail an info@starthaus-bremen.de oder rufe uns unter +49 (0)421 9600 372 an, wenn du Fragen zu deiner Gründung(sidee) hast oder Unterstützung beim Wachstum wünscht. Wir haben die Antworten!