5. März 2021

Erfolgreich in der Gastronomie – wohin gehen die Trends 2021?

Workshop verpasst? Wir geben euch einen Überblick der Trends 2021 für die Gastronomie und Lebensmittelbranche. Ein Rückblick auf die Veranstaltung „Erfolgreich in der Gastronomie – Wohin gehen die Trends 2021“ mit Christian Holz von culicons.

Heutzutage ist es wichtiger denn je, die Trends frühzeitig zu entdecken und diese in die eigenen Geschäftsmodelle und -ideen einfließen zu lassen. Mit unseren regelmäßigen Workshops und Events, bieten wir euch ein buntes Potpourri aus diversen Themenfeldern und ermöglichen euch Kontakte zu knüpfen, Trends kennenzulernen und euer Wissen zu erweitern.

Aufgrund der aktuellen Situation sind Branchen und Gründende zum Umdenken gezwungen. Wer bleiben will, muss anpassungsfähig sein und die Bedürfnisse seiner Kund:innen erkennen. Daher schauen wir auf eine unserer Veranstaltungen zurück und geben euch einen Überblick der wichtigsten Trends und Entwicklungen für die Gastronomie und Lebensmittelbranche.

 

Was sind die Lebensmittel-Trends 2021?

Nachhaltig muss es sein: Immer mehr Menschen achten auf ihren Konsum – auch bei Lebensmitteln. Vor allem die Pandemie hat als Beschleuniger des Trends dazu beigetragen, dass wir unser Konsum- und Essverhalten hinterfragen. Wir wollen wissen, wo Produkte herkommen, wie sie angebaut oder Tiere gehalten werden. Da dürfen sie auch etwas teurer sein als im Supermarkt um die Ecke.

#stopfoodwasting ist eines der Buzzwörter, die man online dazu findet. Denn auch Obst- und Gemüseboxen mit Lebensmitteln, die aufgrund diverser Auflagen nicht ihren Weg in den Lebensmitteleinzelhandel gefunden hätten, erleben eine hohe Nachfrage. Der #veganary – also vegane Januar – erfreute sich in diesem Jahr wieder einer hohen Beliebtheit. Es wird mehr und mehr auf eine vegane oder mindestens vegetarische Ernährung gesetzt.

Einfach, unkompliziert und am besten gleich nach Hause: Kit Meals und Foodboxen sind gefragter denn je – flexibel vom Lieblingscafé oder als wöchentlicher Bestandteil in der eigenen Küche per Abo. Neben Homeoffice, Home-Schooling und dem ganzen Trubel bringt dieses Konzept klare Vorteile mit: Das Menü steht, die Zutaten sind exakt abgewogen. Das kann den Pandemie-Alltag deutlich erleichtern. Dieser Trend zahlt aber auch auf das Thema Nachhaltigkeit ein. Denn durch die Boxen und exakten Zutatenbestandteile werden weniger Lebensmittel verschwendet. Auch das fertige Gericht, gleich aus der Box, ist ein Trend, der aktuell zu sehen ist. Fertige Frühstücksboxen für’s Wochenende oder die Salatbowl sind da nicht mehr wegzudenken.

Der Genuss darf bei den Trends nicht zur kurz kommen: Ganz vorne dabei – alkoholfreie Spirituosen. Diese schaffen das Gefühl von Genuss ganz ohne Kompromisse. Dieser Markt wächst derzeit stark, wenn auch vergleichsweise im hochpreisigen Segment.

Die Rückkehr der Kohlenhydrate – Soul Food zum Schlemmen. Hier sind verschiedene Aspekte festzustellen, wie zum Beispiel der Wunsch nach einem beschwerdefreien, guten und langen Leben im Zusammenspiel mit Ausgewogenheit und Vielfalt der Speisen. Bei Soft Health wird vor allem auf die Reduzierung von Zucker, Salz und anderen Industriekomponenten geachtet. Pflanzenreiche Proteine wie Hülsenfrüchte sind gefragter denn je, dabei wussten unsere Großeltern doch schon, wie gut diese sind. Ein absolutes Muss derzeit sind Algen, da sie reich an Nährstoffen, Vitaminen und Mineralien sind. Außerdem lassen sie sich klimafreundlich herstellen.

Welche Trends sind in der Gastronomie 2021 zu erkennen?

Den eigenen Kaffeebecher mitbringen, eine to go-Box beim Bäcker – auch in der Gastronomie spielt Nachhaltigkeit eine große Rolle. Von der Produktbeschaffung, über die Vermeidung von Lebensmittelverschwendung durch die Teilnahme an Programmen wie „TooGoodToGo“ oder die Reduzierung der Speisekarte bis hin zu Mehrwegsystemen für die to go-Gerichte.

Apropos to go: Spätestens seit Corona ist ein Bereich für Gastronomen von hoher Bedeutung: Lieferangebote schaffen. Neben Burgern und Pizza sind hier auch High-Class Restaurants, Cafés oder Bars gefragt, diese Lücke zu schließen.

Ein weiterer Trend ist das Platzieren des eigenen Angebots im regionalen Handel. Ihr habt ein kleines Café mit Rösterei, warum dann nicht euren Kaffee auch im Supermarkt um die Ecke vertreiben? Oder eure Cocktails in der Flasche anbieten? So kann kurzerhand ein zweites Standbein geschaffen werden.

Digitale Lösungen werden auch für die Gastronomie immer wichtiger. Bestellung und Bezahlung, eine digitale Speisekarte oder Self Order-Terminals sind da nur einige Beispiele, die Gastronomen prüfen und in ihr Angebot etablieren sollten.

Und zu guter Letzt: Alles muss instagrammable sein! Schon vor der Corona-Pandemie sind einige Restaurants oder Cafés dadurch bekannt geworden, dass sie von Influencer:innen häufig besucht worden sind. Diese wiederum haben das Lokal ihrer Wahl in ihren Postings verlinkt oder als Ort markiert. Doch nicht alles ist gleich instagrammable: Der Teller muss auch attraktiv sein, die Location zum Verweilen einladen und entsprechend einen urbanen Look verkörpern. Nur dann lädt das Lokal dazu ein, ein hippes Foto für Social Media zu machen.

 

Christian Holz, culicons.

 

Wir finden: In der Gastronomie und Lebensmittelbranche ist trotz der coronabedingten Einschränkungen ganz schön was los. Wenn ihr nun prüfen wollt, welche Trends vielleicht etwas für euch sind und neue Möglichkeiten bieten, dann nutzt doch gerne unser Business Model Canvas.

Außerdem sagen wir Danke an Christian Holz von Culicons für einen interessanten Einblick in die Zukunft der Gastronomie!

 

 

 


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