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17. April 2020

Mit Unterstützung der Crowd durch die Krise!

Vom Shutdown betroffen und nun auf dem Starthaus Schottweg unterwegs. Wir zeigen euch die aktuellen Crowdfunding Projekte.

Die Gründerin Sina Simon, der Künstler Denis Fischer, der Gründer Jakob Humbert, der DJ Oliver Marahrens, der Fotograf Phil Porter, die Musikerin Renée Allen und die gemeinnützige UG Visionskultur – sie sind vom Shutdown betroffen und haben jetzt jeweils eine Crowdfunding-Kampagne gestartet. Sie mussten Konzerte absagen, ihre Einrichtung schließen oder aus anderen Gründen Umsatzeinbußen hinnehmen. Mit ihren Crowdfunding-Projekten sind die Bremerinnen und Bremer Teil des Starthaus Schotterwegs und der großen Startnext Corona Hilfsaktion.

Mit dieser Hilfsaktion möchte Startnext Kreative und Start-ups während der aktuellen Pandemie unterstützen. Eigens für die laufende Kampagne hat die größte deutschsprachige Crowdfunding-Plattform Sonderreglungen eingeführt: „Wir verringern die Komplexität eines Projektes, setzen das Alles-oder-Nichts-Prinzip aus und erstatten die Transaktionsgebühren komplett. Das bedeutet, jedes Projekt kann jeden eingezahlten Euro ausgezahlt bekommen, sofern das 1. Fundingziel auf 1€ gesetzt wird“, schreibt Startnext auf der Kampagnenseite. Eine Hilfsaktion mit großartigen Erfolg, denn die Unterstützung der Crowd für die über 900 vom Shutdown betroffenen Projekte – darunter auch die Bremer Projekte – ist überwältigend und darf weiterhin wachsen.

Denn: Mit ihren Crowdfunding-Kampagnen wollen die Bremer Starterinnen und Starter diese Herausforderung meistern und ihre Existenz sichern, um auch in Zukunft das kulturelle und kreative Leben im Land Bremen zu bereichern. Wer die Bremer Projekte während der Corona-Krise unterstützen möchte, findet weitere Informationen auf dem Starthaus Schotterweg und auf den einzelnen Seiten der Projekte:

Heldenbar

Auch die Heldenbar musste schließen. 100 Prozent der Einnahmen sind für Gründer Jakob Humbert und sein Team mit der Krise weggebrochen. Mit ihrer Crowdfunding-Kampagne wollen sie die Heldenbar als Quiztempel, Craftbeer-Hotspot und Lieblingsort im Viertel erhalten. “Nach der Krise wollen wir weiter für euch da sein, um auf eine bessere Zukunft anzustoßen”, so Jakob Humbert auf der Projektseite.

Freunde des Calaveras

Auch die Türen des Calaveras müssen geschlossen bleiben. Oliver Marahrens möchte den kleinen und feinen Musikclub im Viertel mit seiner Crowdfunding-Kamapgne erhalten. Der Bremer DJ freut sich über Unterstützung, um seinen Gästen wieder schöne Abende bereiten zu können.

Ein unmoralisches Angebot

Auch der Fotograf Phil Porter ist vom Shutdown betroffen. Veranstaltungen, Ausstellungen und fotografischen Projekte musste er abgesagen. Mit seiner Crowdfunding-Kampagne möchte der Künstler den Ausfall auffangen, um nach der Krise die Bremer Kunst- und Kulturszene mit seinen Fotografien wieder zu bereichern.

Oceanlovers

Auch Sina Simon musste ihren Laden in Findorf schließen. Jetzt hat die Bremer Jungunternehmerin eine Crowdfunding-Kamapagne gestartet, um ihren Oceanlovers Concept Store zu sichern. “Um durchzuhalten und den 1. Geburtstag feiern zu können, freuen wir uns über jede Unterstützung!”, erklärt Sina Simon auf ihrer Projektseite.

Stay Home Recording

Auch der Schauspieler und Musiker Denis Fischer musste seine Auftritte absagen und zu Hause bleiben. Mit seiner Crowdfunding-Kampagne realisiert er eine neue CD mit Lieblingsliedern, um weiterhin seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. “Mit einem Publikum in Kontakt zu kommen, ist essenziell in meinem Beruf. Mit dieser Zusammenstellung von Songs breche ich aus der “Quarantäne” aus und gehe in Beziehung zu meinen Mitmenschen”, schreibt der Bremer Künstler auf seiner Projektseite.

 

Corona-Musik-Waldhorn-Fischer-Bremen

Es ist Renée Allens Lebenswerk: die Vollendung der CD-Produktion mit Erstaufnahmen für Waldhorn von Musik um 1896, A.E. Fischer Verlag, Bremen. Die Aufnahmen sind gemacht, aber es fehlt die Finanzierung für die Aufnahme-Bearbeitung, Booklet und Pressung der CDs. Deshalb hat die Bremer Musikerin ihre Crowdfunding-Kampagne getartet. “Diese zehn Jahre Arbeit an dem Projekt – Recherche, historische Genauigkeit und künstlerisches Herzblut – soll nicht um sonst gewesen sein”, wünscht sich Renée Allen und freut sich über Unterstützung.

Creative Hub Bremen