20. Dezember 2019

Ob es im Starthaus schon weihnachtet?

Alle Jahre wieder… Weihnachten steht auch für die Starthelferinnen und Starthelfer vor der Tür. Wir haben deshalb nachgefragt: Wer bricht mit den Traditionen, welches Essen steht wo auf dem Tisch oder verbringt sogar jemand Weihnachten unter Palmen?

Das Starthaus verabschiedet sich in die Weihnachtstage und steht vorher nochmal Rede und Antwort rund um das Thema Weihnachten – Gibt es jemanden, der mit den Traditionen bricht? Verbringt jemand Weihnachten vielleicht sogar unter Palmen oder abseits vom Trubel im Schneegestöber? Welches Essen gibt es in diesem Jahr? Wir sorgen für Last Minute-Inspirationen für die Weihnachtstage! Denn schon seit September können wir uns mit Lebkuchen und anderen Leckereien auf die Weihnachtszeit einstimmen. Für manche gar nicht früh genug. Im Dezember gehören dann ganz schnell die weihnachtliche Dekoration, der Besuch auf dem Weihnachtsmarkt und das Besorgen der Geschenke dazu, um sich auf das Fest vorzubereiten. Doch was passiert an den Weihnachtstagen und was wird gegessen?

Weihnachten bei Starthelferin Leslie sieht so aus:
„Meine Mama, meine Schwiegereltern, mein Mann Robert und ich wechseln uns jedes Jahr ab mit dem Ausrichten des Heiligen Abends. Dieses Jahr sind wir dran.  Zu uns fünf Hauptprotagonisten kommen noch zwei Gaststudenten der JUB aus Nepal und Pakistan und – hoffentlich – zwei ehemalige Studierende aus China sowie ein Freund dazu. So sind wir im besten Fall zehn Menschen aus unterschiedlichen Kulturen, die gemeinsam feiern, sich austauschen und es sich gut gehen lassen. Der Essensplan steht noch nicht. Denn die Bedürfnisse und Erwartungen ans Essen sind sehr verschieden und die Diskussionen darum echt unterhaltsam. 😀 Der Kompromiss liegt irgendwo zwischen traditionellem Weihnachtsbraten, Raclette und vegetarischem Essen. Wahrscheinlich gibt es FISCH!!!! Dieses Jahr darf ich den Tannenbaum aussuchen. Deshalb gibt es einen kleinen, muckeligen Nordmann „mit ohne“ Lametta, aber ganz vielen Kugeln und echten Kerzen dran. Die Kiefer als Tanne scheidet aus. Die hatten wir im ersten gemeinsamen Weihnachtsjahr, und die Nadeln fielen samt Kugeln vom Baum noch bevor der Heilige Abend in Sicht war.“

Starthelferin Vanessa hingegen stresst der Gedanke an Weihnachten schon im Oktober:
„Driving home for christmas“ – das ist wohl ihr Weihnachtsmotto, denn meine Familie und Freunde leben in der Nähe von Köln, oder sie kommen für Weihnachten eben dorthin zurück. Für mich heißt das: Möglichst viele Leute in relativ wenig Zeit sehen. Klingt anstrengender als es ist, denn ich beginne mit der Weihnachtsfeierei schon am 20.12.: Denn alljährlich treffen wir Bachelor-Mädels uns zum Raclette essen und Wichteln. Dieses Jahr wird das Ganze aber etwas erweitert, denn es müssen noch einige Gutscheine eingelöst werden: Also stehen Artnight und ein Besuch im Escape Room neben dem traditionellen Essen auf dem Plan. An Heiligabend hat sich eine schöne Tradition eingeschlichen, statt der letzten Besorgungen wird gemeinsam gefrühstückt, sodass der Tag schon entspannt beginnt. Abends heißt es dann wieder: Raclette! Und darauf freue ich mich ungemein! Nach dem Essen folgen dann meistens die Bescherung und ein gemeinsamer Spieleabend. Die anderen Feiertage werden spontan gehandhabt; bevor es schon wieder Richtung Bremen geht. 🙂

Starthelfer Michael hingegen verzichtet auf den „Besuchgedöns“, denn mit vier Kids ist bei ihm schon ganz schön was los:
„Wir stellen am 23.12 einen großen Weihnachtsbaum (dank hoher Räume) auf, schmücken ihn an Heiligabend, gehen nachmittags in die Kirche und haben danach Bescherung für die vier Kids sowie ein leckeres Essen für meine Frau und mich. Für ein leckeres Rezept wären wir dankbar.
An den Tagen danach wird gespielt, gegessen und spazieren gegangen, vielleicht auch noch einmal gebacken. Besuche haben und machen wir nicht mehr, da wir uns mit den Kids tatsächlich etwas besinnen wollen, sofern dass mit den Vier möglich ist. Also ganz klassisch traditionell, aber ohne Besuchsgedöns. Wir freuen uns auf eine ruhige schöne Familienzeit.“

Weihnachten in den Bergen – das ist das Motto von Starthelferin Daniela!
Gemeinsam mit der Familie fährt sie Jahr für Jahr zum Skifahren dorthin und entgeht so dem allgemeinen Weihnachtsstress. Und das Beste: Einige andere Familienmitglieder machen es genau so, und so wird sich Weihnachten auf der Piste getroffen!

Starthelferin Karoline erzählt, dass sie jedes Jahr ihre Eltern auf dem Wochenmarkt unterstützt, der an Heiligabend noch stattfindet.
Ihre Eltern sind nämlich selbstständig mit einer eigenen Käserei und ihre Produkte gibt es selbstverständlich auch auf dem Wochenmarkt, und da ist immer relativ viel zu tun: „Mein Vater, eine der Verkäuferinnen und ich sorgen dafür, dass jeder, der noch Käse braucht, ihn auch bekommt. Weihnachten auf dem Markt ist eigentlich immer nett, die Leute sind alle recht entspannt, freuen sich auf den Abend. Ich verkaufe an Heiligabend also bis 12 Uhr Käse, danach gibt es zuhause eine kurze Pause. Gegen 15:30 geht die ganze Familie in den Stall, Kühe melken, Kälber tränken, Pferd füttern usw.
Abends gibt’s traditionell Würstchen und Kartoffelsalat und danach gemütlich zusammen sitzen. Ah, Oma und Opa kommen zum Essen und zur Bescherung noch rüber. Das war´s so ziemlich. In der Vorweihnachtszeit backe ich jedes Jahr Kekse mit Freunden, dazu gibt’s Glühwein. Ich gucke jedes Jahr den kleinen Lord und den ersten Harry Potter. Also das, was so ziemlich alle machen.

So feiert ein Teil des Starthaus-Teams dieses Jahr wohl Weihnachten! Wie auch immer ihr die Tage verbringt, wir wünschen euch eine besinnliche, erholsame Zeit! Vielleicht entstehen während all der Gespräche und des Wiedersehens auch tolle Geschäftsideen, die ihr im kommenden Jahr verfolgen wollt? Dann meldet euch im Januar doch gleich bei uns und wir schauen gemeinsam, wie wir 2020 eure Idee vorantreiben.